Europa & Nordafrika

Eigentlich bin ich das, was man in meiner Heimat Oberbayern „Heimscheißerchen“ nennt. Denn ich komme immer wieder gerne an Orte zurück, die mir vertraut sind, an denen ich Freunde habe und die ich mit Erinnerungen verbinde. Ob das der Familienurlaub auf Sylt ist oder meine Freunde auf Kreta: Selbst wenn ich schon zigmal dort war, erkunde ich diese Regionen immer wieder neu. Und das liegt vor allem an den Menschen dort und an den kleinen Alltagserlebnissen, die jedes Mal anders und wertvoll sind.

Das Glück der einfachen Dinge

Mich kann man glücklich machen, wenn ein Obstverkäufer am Strand eine sonnenreife Mango aufschneidet und ich die bunten Kite-Schirme am blauen Himmel tanzen sehe, wenn um mich herum ein multikulturelles Durcheinander herrscht und doch alle miteinander Spaß haben, alle in ihrer Freude verbunden sind.

Reisen, das bedeutet für mich, innige und persönliche Momente mit nach Hause zu nehmen, die nicht nur mit der perfekten Unterkunft, einem Top-Service oder einem reibungslosen Ablauf zu tun haben. Das ist natürlich die Basis! Doch zu meinen schönsten und intensivsten Reisemomenten gehört einfach „nur“ der Besuch in einem Mädchenkloster in Burma, der mich gelehrt hat, dass man zum Glücklichsein nicht mehr braucht als eine Schale Reis, ein Lager auf dem Boden – und die Rückbesinnung auf das Wesentliche. Das eigene Ich. Denn der Mensch und seine Bedürfnisse, meine Kunden und ihre persönlichen Wünsche, sind das Wichtigste einer jeden Reise.