Zu Besuch im Dschungelbuch

Seit Rudyard Kiplings Kinderroman kann man sich lebhaft vorstellen, wie ein echter Tiger-Wald aussieht. Auf dieser Safari erwecken wir dieBilder äußerst exquisit zum Leben. Gigantische Banyan-Feigen schlucken jeden Sonnenstrahl, lichte Akazien und sparrige Sträucher machen immer wieder Platz für steppenartige Lichtungen.

Begegnung auf Indien-SafariFährt man noch vor Sonnenaufgang durch den Ranthambore Nationalpark und hört plötzlich den alles durchdringenden Schrei eines weißhaarigen Languren-Äffchens ist sicher – irgendwo in der Nähe muss ein über 200 Kilogramm schwerer Bengalischer Tiger durchs Unterholz schleichen! Das rund 400 km² große Schutzgebiet in Rajasthan ist zweifelsfrei das Reich des Königs im Dschungel, den er sich gnädig mit rund 37 anderen Säugetier- und 250 Vogelarten teilt. Was dieser indische Zauberwald auf einer Safari an außergewöhnlichen Tieren zu bieten hat, ist unglaublich: Leoparden und Lippenbären, Pferdehirsche und Mangusten, Fleckenmusangs und Flughunde. Dazu gesellen sich regelrechte Fabelwesen wie Nashornvögel und prähistorische Reptilien.

Zu Besuch im DschungelbuchWas sich anhört wie ein bunt zusammenfantasiertes Sammelsurium der Arche Noah-Besatzung, nimmt in diesem Teil Indiens eine pelzig-gefiederte, zwitschernd-fauchend-grunzende Gestalt an. Weltweit gibt es nur noch wenige derart vielgestaltige Naturparks und vor allem nur noch rund 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Dank des „Project Tiger“ erholen sich hier aber die Bestände der königlichen Raubkatzen und man hat gute Chancen, auf einer Safari einen Tiger zu sichten. Nur eine restriktive Besucherzahl darf in Begleitung eines ausgebildeten Nationalpark-Guides auf den verschlungenen Wegen durch dieses Schutzgebiet fahren – und dann auch nur mit Genehmigung.