Tauchen auf Fidschi - Gotham City & Geisterfische

Schwarz- oder Weißspitzen-Riffhaie, Sichelflossen Zitronenhaie oder Bullen- und Tigerhaue. Oder ein Besuch in der Weichkorallenhochburg der Welt, blitzeblaue Schnecken auf dem Meeresgrund und eine Begegnung mit Fledermausfischen in „Gotham City“. Fidschis Unterwasserwelt ist ein Fass ohne Boden!

Haiefüttern in 30 Metern Tiefe
Bei den badewannenwarmen Gewässern Fidschis darf ruhig von Überangebot gesprochen werden, so fantastisch ist die Auswahl. Wer den ultimativen Kick sucht, findet ihn unter anderem am Shark Reef südlich Viti Levu oder vor Mana Island.
Mit ihren Gästen gehen speziell ausgebildete Guides an ausgesuchten Stellen wie der Beqa Lagune auf Tauchstation. Bis zu 30 Meter tief. Wie auf ein Zeichen erscheinen Schatten über den Köpfen, kreisen erst zögerlich dann immer drängender um die Stelle, an denen die Taucher mit den Leckerbissen warten – versiegelte Büchsen mit allerlei Fisch. Ein pummeliger Ammenhei kommt so nah, als wollte er ein Küsschen auf die Backe geben, bevor er nach dem Köder schnappt und der Arm des Guides von der Wucht des Aufpralls nach hinten gerissen wird.

Weichkorallenhochburg unseres Planeten
Um vor Fidschis Inseln zu tauchen, muss man aber keineswegs ein Adrenalinjunkie sein. Es sind die kleinen, verborgenen Schätze, die ebenso reizvoll sind. Das Rainbow Reef vor Taveuni ist so ein Tauchspot, an dem der Sauerstoff niemals reichen wird, um sich annähernd satt zu sehen. Bei Sichtweiten um die 30 Meter und Wassertemperaturen, die zwischen Badewanne und Swimmingpool wechseln ein absolutes Vergnügen. Vor allem Weichkorallen fühlen sich hier wohl, breiten in der Strömung ihre Fächer aus und winken dem Besucher zu. Sogar die seltenen Weißen Korallen haben sich an der Great White Wall angesiedelt.