Tigersuche im Ranthambore Nationalpark

Asien ist die Heimat des Tigers, des sagenumwobenen Königs des Dschungels. Innerhalb seines riesigen Verbreitungsgebiets bewohnt er fast alle Klimazonen, Höhenlagen und Vegetationstypen. Doch bereits Anfang der 70er Jahre galt selbst der bengalische Tiger, die am häufigsten verbreitete Unterart, als vom Aussterben bedroht. Als Folge gründete die indische Regierung in Kooperation mit dem WWF das Schutzprogramm „Project Tiger“. Fünfzehn Tigerreservate mit einer Gesamtfläche von 23.500 km² erstrecken sich seitdem über die verschiedensten Vegetationsgürtel Indiens und sollen dem majestätischen Raubtier so wieder einen ausreichenden Lebensraum verschaffen. Eines dieser Schutzgebiete ist der Ranthambore Nationalpark nur 130 km von Jaipur entfernt. Seine abwechslungsreiche Topographie und die überaus vielfältige Fauna und Flora machen den Ranthambore Nationalpark zu einem der schönsten Reservate Nordindiens. Einst das Jagdgebiet eines Maharadschas gehen heute Besucher aller Herren Länder mit Hilfe erfahrener Ranger hier auf Tigersuche. Doch auch Mungos, Sumpfkrokodile, Goldschakale, Lippenbären, Streifenhyänen, Antilopen oder Leoparden haben im Ranthambore Nationalpark ihr zu Hause.