Die Küche Perus

Eine der wichtigsten Quellen der peruanischen Küche ist der Pazifische Ozean. Aus ihm kommen hervorragender Fisch und eine unglaubliche Menge an Meeresfrüchten, die vor allem in den Küstenregionen zu schmackhaften Gerichten wie der Ceviche verarbeitet werden.
Die Küche des Nordens dagegen besteht typischerweise aus Reis, aus Geflügel, Ziegen und Andenprodukten wie Mais und Kartoffeln. Letztere sind feste Bestandteile eines jeden peruanischen Menüs. Die verschiedenen Kulturen und Zivilisationen, die Peru bevölkerten, haben die Landesküche jeweils stark beeinflusst. So finden sich Aromen und Texturen der spanischen, arabischen, afrikanischen, japanischen, chinesischen, italienischen oder französischen Küche in Speisen, die den Stempel von Bewohnern vierer Kontinente tragen. Auch die lange Geschichte des Landes hat ihre Spuren in den Zubereitungen der Speisen hinterlassen. Die vielen verschiedenen Einflüsse sorgen dafür, dass jedes Gericht gleichzeitig eine Überlieferung von Traditionen und uralten Rezepten ganz unterschiedlicher Herkunft ist. Das Ergebnis ist eine einzigartige und äußerst abwechslungsreiche Küche, die in der Welt Ihresgleichen nicht hat.