Insiderwissen für Ihren Skiurlaub in den USA

Ein Vergleich mit Europa

Skigebietsgrenzen – oder eben keine Grenzen

Die Skigebiete in USA werden vom Skigebietsbetreiber beim National Park Service gemietet und mit einem gelben/roten Seil rundherum markiert und begrenzt.
Alles, was innerhalb dieser Grenze passiert, unterliegt der Aufsicht des Skigebietsbetreibers.

Fahren abseits der Pisten ausdrücklich erlaubt
Innerhalb des Gebiets bieten die Betreiber unterschiedliches Gelände an, das von der Bergwacht gesichert wird.
Ein großer Unterschied zu Europa liegt darin, dass die Skifahrer und Snowboarder in USA das komplette Gelände innerhalb der Skigebietsgrenze befahren dürfen.

Innerhalb gesteckter Grenzen gilt - fahren wo Sie wollenEs wird sehr viel abseits der präparierten Pisten gefahren, in Steilhängen, Buckelpisten, Tiefschneerevieren und durch Wälder. Erfahrungsgemäß bleibt in Europa der Großteil der Besucher nur auf den gekennzeichneten und präparierten Pisten.

Das bedeutet, dass man in USA innerhalb der Skigebietsgrenzen von der Pistenwacht gesicherte „Off Piste-Bedingungen“ vorfindet, wie es sie in Europa nicht gibt.

Baumgrenze – hoch oben & natürlicher Hindernisparcours

Die Baumgrenze liegt in Colorado bei etwa 3.400 Metern, das ist erheblich höher als in Europa und bietet natürlichen Baumbestand in jedem Gebiet.

Ein besonderes Vergnügen - Tree Skiing mit Bäumen als HindernisWer das sogenannte Tree-Skiing genießen möchte ist hier richtig.
Mit genügend Platz zueinander bieten sie einen natürlichen Slalom-Parcours. Besonders bekannt für Tree-Skiing ist Heavenly am Lake Tahoe und das Blue Sky Basin in Vail.

Das Tragen von Helmen ist ein wichtiges Thema. Eine Helmpflicht besteht nur für Kinder, die die Skischule besuchen.

Pistenpflege – Dank Report immer informiert

Dieses Thema wird in den Vail Resorts ganz groß geschrieben.
Jeden Morgen wird ein aktueller „Grooming-Report“ an den Talstationen ausgegeben, damit man das optimale Terrain findet und nicht im Pulverschnee versinkt, wenn man es nicht möchte!

In Vail wird sogar ein „Mid-Day-Grooming“ angeboten, auf das die Fans von frischen „Corduroy“ ab 12:00 Uhr sehnsüchtig warten.

Pistenklassifizierung

Den Weg zur Gondel weisen in den USA die roten Markierungen• Anfänger = grün
• Fortgeschritten = blau
• Experten = schwarz ◊ und ◊◊ Double Black Diamond
• Rot = markiert Sessellifte und Gondeln

Einkehren am Berg – Feines im Expresstempo

Kleine urige Restaurants, wo die Wirtin selber kocht und es maximal 20 Plätze gibt, findet man in USA kaum.
Ein schnelles und zügiges Mittagessen steht im Vordergrund, nur keine Zeit vertrödeln … hier wird Sport getrieben.

So viel Muße gönnt man sich in den USA seltenDie Auswahl an Speisen in den Selbstbedienungsrestaurants ist groß und oft werden von einer Portion zwei Personen satt. Bier, Wein und Spirituosen werden auch angeboten.
Allerdings fehlt die für Europa typische Hüttenkultur und 2 Stunden Mittagspause stehen hier nicht unbedingt auf dem Programm.
Vorab-Info ist wichtig und vermeidet enttäuschte Sportler!

Gut zu wissen: Wasser tanken
Man bewegt sich in Colorado zwischen 2.500 und 4.000 m und braucht eine Menge Wasser. Dehydrierung macht sich mit Kopfschmerzen und Unwohlsein bemerkbar und da heißt es vorbeugen!

In den Restaurants gibt es deshalb überall Wasserspender, an denen man sich kostenlos bedienen kann.

Tipp für mehr Gemütlichkeit
„Ausnahme bestätigen die Regel“ – in Vail ist es das Restaurant 10th. Fein eingedeckte Tische, Bedienung und super Küche – Reservierung nötig!

Après-Ski

Zum Après-Ski trifft man sich auch gerne im HotelSchirmbar und der “Anton aus Tirol” – Fehlanzeige! Ganz selbstverständlich lässt man den Tag auch in USA mit einem Après-Ski-Drink ausklingen, Musik, Party und Alkohol-Exzesse schon ab der Mittagszeit auf den Hütten, das findet man im Skigebiet nicht. Im Tal haben Bars und Kneipen zum Après-Ski geöffnet.