Picassos azurblaue Jahre in Südfrankreich

Es ist überliefert, dass der große Pablo Picasso sein halbes Leben lang nicht nur gern zum Bummeln nach St. Tropez und zum Baden ans Cap d'Antibes und den Strand von Cannes fuhr.
Mehr noch - er hat entlang der Côte d'Azur Spuren hinterlassen wie kein anderer Künstler vor und keiner nach ihm.

Das will etwas heißen, denn es waren viele da. Der Holländer Vincent van Gogh schlug seine Zelte in Arles auf. Marc Chagall verbrachte fast zwei Jahrzehnte in St. Paul de Vence, Henri Matisse sein Leben in Nizza.

Auf dieser Reise folgen Sie den Spuren des spanischen Künstlers und Bildhauers zu Orten seines Schaffens und der Inspiration, zu fantastischen Galerien und Ausstellungen seiner Werke.

Diese Reiseroute dient als Idee und ist ein Vorschlag unsererseits, den sie jederzeit nach Ihren Wünschen, Interessen und Vorstellungen variieren können.

Tag 1 – 2: Anreise & Saint-Paul-de-Vence

Tag 1: Anreise & Besuch der Stiftung Stiftung Ephrussi Heute reisen Sie auf eigene Faust in die Provence und beziehen Ihr Zimmer im Hotel, dem Royal Riviera Hotel auf der Halbinsel St. Jean Cap Ferrat, nur 30 Autominuten von Nizza entfernt.

Nachmittags lohnt sich ein Besuch der Stiftung Stiftung Ephrussi de Rothschild. Die 1934 von der Baronin Ephrussi De Rothschild errichtete Villa beherbergt Möbel der Renaissance und des 18. Jahnhunderts neben flämischen Gobelins aus dem 16. Jahrhundert, außergewöhnlichen Porzellankollektionen und impressionistischen Gemälden.

1 Übernachtung Hotel Royal Riviera

Tag 2: Zeitreise in Saint-Paul-de-Vence Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Saint-Paul-de-Vence, wo Sie eine erste Begegnung mit Picasso haben werden.
Im Restaurant “La Colombe d’Or” werden Sie zurückversetzt in die Welt von Picasso, Matisse, Léger, Braque, Chagall – die von der vollen Côte d’Azur hierher nach St. Paul flohen. Im Colombe d‘Or fanden sie einen neuen Ort der Schönheit und Kulinarik, an dem bald unzählge Kunstwerke die Wände zierten - die "Bezahlung" der Künstler für ihre Rechnungen.
Später waren dort Filmstars und Musiker, die diesen Ort liebten, weil sie dort unter sich waren und alle gleich behandelt wurden.
Bis heute kann man hier in die Zeit von damals eintauchen und Mythen und Legenden Revue passieren und sich treiben lassen, bis man irgendwann Teil eines Ganzen wird, das schon lange existiert: Teil eines Theaterstücks, das nicht enden will.

2 Übernachtungen Le Mas de Pierre

Tag 3 – 4: Cannes, Vallauris & Antibes/Juan-les-Pins

Tag 3: Tour Saint-Paul-de-Vence oder Ausflug nach Cannes Diesen Tag starten Sie mit einem ausgiebigen Spaziergang durch den Picasso-Ort Saint-Paul-de-Vence, in dem neben den Künstlerlegenden auch Filmstars und Musiker wie Alain Delon oder Romy Schneider ihre Urlaube verbrachten.
Sie alle schätzen das Gefühl, in diesem Ort unter sich zu sein – alle gleich und auf Augenhöhe.

Man lässt sich an diesem einmaligen Ort treiben und irgendwann wird man Teil eines Ganzen, das schon lange existiert. Man wird Teil eines Theaterstücks, das nicht enden will.

Alternativ bietet sich heute ein Ausflug nach Cannes an, wo Picasso einst die gewaltige Jahrhundertwende-Villa La Californie bewohnte. In Cannes liegt auch das Restaurant "Felix“, in das der Künstler gerne mit Freunden ging und dann nicht selten seine Rechnung mit einer signierten Zeichnung auf einer Serviette beglich.

Tag 4: Picasso-Ort Vallauris & Mougins/Juan-les-Pins Heute geht es weiter nach Juan-les-Pins, das zur attraktiven Küstenstadt Antibes gehört und seit Jahren einer der Jetset Orte an der Côte D’Azur ist.
Am Strand von Juan-Les-Pins entstand jenes weltberühmte Foto des Fotografen Robert Capa, auf dem Picasso der 40 Jahre jüngeren Malerin und Muse Françoise Gilot mit einem Sonnenschirm folgt, um sie vor den Sonnen strahlen zu schützen.

Auf dem Weg dorthin liegt ein weiterer Schaffensort Picassos: Vallauris, wo Picasso einige seiner schönsten Keramiken in der Manufaktur Madoura fertigte. Der Künstler kehrte immer wieder hierher zurück und innerhalb von 24 Jahren entstanden über 633 Stücke in limitierter Auflage, die alle mit dem Madoura-Stempel graviert wurden.

Mougins präsentiert sich als hübsches Postkartendörfchen mit traumhaftem Panoramablick auf die Bucht von Cannes mit der vorgelagerten Insel Lérins und auf die französischen Voralpen ist ganz besonders schön. Hier lebte Pablo Picasso lebte zwölf Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahr 1973 in der Villa "Le mas Notre-Dame-de-Vie". Das Künstlerstädtchen Mougins ist außerdem für seine exzellente Küche in über 40 Restaurants bekannt. Zu den exklusivsten Adressen zählen das "Moulin de Mougins" und das "Amandier de Mougins".

2 Übernachtungen Hotel Cap Eden Roc, Antibes

Tag 5 – 6: Musée Picasso Antibes, Ramatuelle, Vauvenargues

Tag 5: Musée Picasso Antibes Seit 1966 gehört das Musée Picasso im Chateau Grimaldi zu den Pilgerstätten von Picasso-Fans. Der Künstler bezog dort im Jahr 1946 sein Atelier und schuf eine enorme Anzahl an Gemälden, von denen er etliche der Stadt Antibes stiftete. Diese Werke sind heute am Originalschauplatz ihrer Entstehung zu bewundern. Neben Gemälden, Skulpturen und Keramiken von Picasso sind auch Arbeiten von Anna-Eva Bergman, Hand Hartung oder Nicolas Stael zu sehen.

Tag 6: Fahrt nach Ramatuelle & Ganztagesausflug nach Vauvenargues Ihr heutiges Ziel ist Ramatuelle, ein Nachbarort von Saint-Tropez unweit der berühmten Pampelonne Bucht mit dem weltweit bekannten Jetset Beachclub 55. Dieser schier endlos anmutende Sandstrand mit 5 km Länge ist einer der größten der Provence und eine Legende im internationalen Jetset, außerdem der Drehort für den Film "Swimmingpool" mit Romy Schneider und Alain Delon.

Schloss Vauvernargues war für kurze Zeit in den 50er Jahren Pablo Picassos Wohnsitz Schloss. Bis zu seinem Tod 1973 nutzte er das Schloss in der Nähe von Aix-en-Provence aber weiterhin als Atelier.

2 Übernachtungen La Réserve Ramateulle

Tag 7: St. Tropez mit Beach Club 55

Zeitreise zum Jet-Set der azurblauen Jahre Als krönenden Abschluss dieser Reise nehmen Sie noch einmal die ganz besondere Atmosphäre des alten Jetset-Lebens von St. Tropez in sich auf. Die Liste derer, die süchtig sind nach dem St. Tropez Gefühl sind, ist endlos … Alle waren sie hier und alle kehren sie immer wieder zurück, um das Lebensgefühl der azurblauen Jahre des Jetsets immer und immer wieder zu genießen. Doch was direkt auffällt, ist: Hier fällt niemand auf. Die Philosophie blieb trotz dem prominenten Publikum gleich: lässige Kellner, schlichte Teller, blaue Provence-Tischtücher.

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