Everglades

Die Everglades sind die größte subtropische Wildnis auf dem Festland der Vereinigten Staaten und wurden 1947 zum Nationalpark ernannt, um das empfindliche Öko-System unter Schutz zu stellen. Die sich über 2.072 km² erstreckende Florida-Bucht, das größte Wasserreservoir im Park, ist Lebensraum für zahlreiche Fisch- und Schalentierarten, Korallen und Schwämme.

Mit einem Airboat lassen sich die Everglades am besten erkundenDer Park ist insbesondere für seinen Vogelreichtum bekannt. Während der Trockenzeit von November bis Mai finden sich bis zu 10.000 am Wasser lebende Wattvögel wie Reiher und Störche an den Süßwasserstellen und den Feuchtgebieten im Park ein, um im austrocknenden Marschland Nahrung zu finden. Aber auch Panther und Alligatoren sind im 610.684 Hektar umfassenden Parkgelände beheimatet, in dem Pflanzenarten aus gemäßigten sowie tropischen Zonen vertreten sind, einschließlich Kiefernwälder und Grassteppen. Am bekanntesten sind die Everglades jedoch wohl für ihre Mangrovensümpfe.