Buddhismus für eine bessere Welt

Schweben über den Pagoden von BaganGleißend hell spiegelt sich die blitzblanke Oberfläche der Shwedagon-Pagode im strahlenden Licht der Morgensonne. Fast 100 Meter hoch, prägt sie majestätisch und graziös zugleich das Stadtbild Yangons. Unermüdlich umrunden zahlreiche Mönche in ihren leuchtend roten Gewändern den achteckigen Sockel, immer dem Uhrzeigersinn nach. Dabei scheinen sie tief in ihre Gebete versunken. Jahrtausendelang von der Außenwelt abgeschieden, versprüht Myanmar noch heute eine tiefe Spiritualität. Der Buddhismus ist hier weit mehr als eine Religion. Er verkörpert mit seinen vier edlen Wahrheiten vielmehr eine allumfassende Lebensform und so gibt es in Myanmar vermutlich mehr Buddha-Statuen als Einwohner. Es gibt wohl nur wenige Länder, in denen der Alltag der Menschen so sehr vom Buddhismus durchdrungen ist, wie in Myanmar. Nirgendwo in Asien scheint der Buddhismus lebendiger, sind die Pagoden größer, prächtiger oder zahlreicher als hier, dem goldenen Land Buddhas.
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