Wo das Leben seinen Gleichklang findet

Strände wie gemalt - Südküste bei TangalleWo Was muss das für ein fantastisches Land sein, in dem es Wolkenmädchen gibt und wo Respekt vor Natur undTieren als hochangesehene Tugend gilt! Sri Lanka, das „leuchtend schöne Land“, das auf der Weltkarte wie eine reife Frucht unter dem Indischen Subkontinent im Meer liegt. Bereit, von Kultur- und Naturinteressierten gepflückt zu werden.
Verlockende Vielfalt Zarte BlüteIn kaum einem anderen Land lassen sich so viele UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten mit solch fantastischer Natur und Landschaft verbinden. Und so bequem, zumal Cinnamon Air Kleinflugzeuge für Privatflüge zwischen Kulturdreieck und Kandy oder Sigiriya anbietet! Zusammen mit der überwältigenden Freundlichkeit der Menschen, der exotischen, ayurvedisch geprägten Küche und der fremden und doch so sympathischen Umgebung ist Sri Lanka einfach einmalig. In Sri Lanka erzählt man sich, der Vater des ersten Königs sei halb Mensch halb Löwe gewesen.

Hier verehren die Menschen Buddha, indem sie Tieren mit Respekt begegnen und die Natur hoch achten. Und manchmal auch, indem sie Buddha im berühmten „Zahntempel“ in der kulturellen und spirituellen Hauptstadt Kandy kiloweise Reis und Curries opfern. Er gibt sich dabei mit der „geistigen Essenz“ zufrieden, die Gläubigen freuen sich über ein kostenloses Mahl.

Wolkenmädchen ©Tourism Sri LankaKandy ist eine der UNESCO-Welterbe-Stätten des Kulturdreiecks, das Anuradhapura, Sigiriya, Polonnaruwa und den Höhlentempel von Dambulla verbindet. Bis heute sind nicht alle Rätsel um diese alten Königsstädte, Tempelanlagen und Wehrburgen gelöst. Wer waren die freizügig dargestellten Schönheiten, die die Höhlen des Felsenpalasts in Sigiriya zierten? Waren es Konkubinen des Königs? Oder doch „Wolkenmädchen“? Wie gelang es, den 14 Meter langen Buddha im Höhlentempel von Dambulla aus einem Stück zu meißeln?
Buddha in Polonnaruwa Mystische MorgenstimmungDoch irgendwo hört auch in Sri Lanka die Elefantenliebe auf. Das erfahren Reisende spätestens, wenn sie zu Gast im Ulagalla Resort sind.Wer möchte, unternimmt von dort eine Radtour ins Nachbardorf und besucht eine Bauernfamilie. Typisch sri-lankisch entsteht schnell ein Gespräch aus dem hervorgeht, dass die rund 2.500 Wildelefanten sich nicht an die Nationalparkgrenzen halten und schon so manche Ernte und damit die Lebensgrundlage vieler Einheimischer verspeisten. Aber man drückt alle Augen zu und postiert Wachen. Schließlich ist man in Sri Lanka.