Hintergründe der Costa Navarino

Der Ökozentriker vom Peloponnes

Ein ehemaliger Kapitän zur See hat in seiner Heimat eine Luxus-Resortanlage gebaut, die nicht nur hinsichtlich des Angebots Ihresgleichen sucht. Sondern als neuer Maßstab für Nachhaltigkeit in Europa gilt.

Naturdenkmal Costa NavarinoIm Gegensatz zu den berühmten griechischen Tragödien nimmt sich die Geschichte der Costa Navarino, eines der größten touristischen Investitionsprojekte Europas, wie eine Liebesgeschichte aus. Eine Romanze zwischen dem früheren Seemann Kapitän Vassilis Constantakopoulos und seiner Heimat Messenien am südlichen Peloponnes.
Vor 25 Jahren kaufte er von 1.250 verschiedenen Bauern Land an der Küste und pflanzte weit mehr als 6.000 Olivenbäume und heimische Sämlinge auf dem bis heute zu 90% der Natur überlassenen Gelände. SeinTraum: Zwei nachhaltige und umweltfreundliche Luxus-Hotels zu bauen, die den Gästen nicht nur ermöglichen, eine vollkommen intakte Natur, uralte Kultur und Traditionen zu erkunden. Seine Landsleute und die Natur Messeniens sollten ebenfalls davon profitieren. Constantakopoulos prägte mit seiner Vision das Motto „fine living the eco-centric way“. Wer in einem der beiden Luxusresorts der Costa Navarino – dem The Romanos oder dem familienfreundlichen The Westin – wohnt, bekommt eine Ahnung von seiner Idee.

Zum Frühstück schöpft man frischen, griechischen Joghurt aus einer Karaffe – ein echtes Landprodukt von nebenan. Dazu bernsteingoldenen Wildblütenhonig von den Imkern des Peloponnes und samtige Aprikosen aus dem eigenen Bio-Garten. Das prickelnde Wasser in einem der größten Spas Europas stammt aus eigenen Grundwasserressourcen, die nur so weit angezapft werden, wie sie sich natürlich erneuern. Die Sprinkleranlage des Bernhard Langer-Golfplatzes hingegen wird aus aufbereitetem Abwasser gespeist.
Dass alleine hinter dem gesamten Wasser- Management der Costa Navarino ein ganzes Expertenteam und hochkomplexe Technik stecken, bekommt der Gast nicht mit. Auch nicht, dass die eleganten Gebäude nach neusten bioklimatischen Erkenntnissen gebaut wurden. Nur, dass man die Klimaanlage weit weniger oft einschalten muss, ist ein Hinweis auf von A bis Z durchdachte Nachhaltigkeit. Wohin man in der Resortanlage der Costa Navarino auch kommt, Natur und Natürlichkeit durchziehen Luxus, Komfort und ein enormes Freizeitangebot wie ein roter Faden.

Das ebenso innovative wie ganzheitliche Umweltschutzprogramm im Hintergrund, das mit enormem Aufwand immer weiter ausgebaut wird, bleibt dezent verborgen. Selbst die 22 Megawatt Photovoltaik-Anlage, die künftig den gesamten Strombedarf decken soll und das geplante Geothermiesystem, das mit 123 Kilometern Länge das größte Europas sein wird, bleiben unsichtbare Umwelthelfer. Offensichtlicher ist die ab 19 Uhr einkehrende Ruhe am auch sonst ohne motorisierten Wassersport beschallten Voidokilia Strand. Dann herrschen dort völlige Dunkelheit und Stille, damit die Karettschildkröten nicht gestört werden. Dort schließt sich der Kreis von Vassilis Constantakopoulos‘ Vision von einem vollkommen harmonischen Miteinander von Naturschutz, Sozialverträglichkeit und hochkarätigem Sterne-Luxus, der eine Küste nicht zerstört. Sondern bereichert und höchst anspruchsvollen Gästen fantastische Urlaubstage verspricht.