Südliches & östliches Afrika

Dass ich überhaupt nach Afrika reisen konnte, verdankte ich meiner Spontaneität: Ich bin einfach kurzerhand für meine Kollegin eingesprungen. Das Adrenalin, wenn man in einem offenen Jeep neben einem Rudel Löwen hält oder zu Fuß durch eine zaunlose Savanne streift, macht süchtig. Und auch die unglaublich herzliche, unkomplizierte Art der Afrikaner und deren ansteckende Fröhlichkeit genieße ich auf jeder Reise in vollen Zügen – und komme immer bestens gelaunt zurück. Dieses Schlüsselerlebnis und mein „Bauchgefühl“, dass man auch irgendwann einmal etwas Neues ausprobieren sollte, hat mich vor zwei Jahren die Fronten von Asien nach Süd- und Ostafrika wechseln lassen.

Persönliche Eindrücke sind mir wichtig

Zwar war mir schon immer wichtig, nicht nur vorgefertigte Reisepakete anzubieten, sondern vollkommen frei und individuell nach Kundenwünschen agieren zu können. Doch die grandiose Auswahl an Möglichkeiten in Afrika ist für mich eine wahre Goldgrube! Auch, was nachhaltige Sinneseindrücke angeht: Denn ich bin ein visueller Mensch, der sich die teils unaussprechlichen afrikanischen Namen erst merken kann, wenn ich gesehen, gefühlt, gerochen und gehört habe, wie es dort aussieht. Und das kann ich in „meinem“ Afrika nach Herzenslust.

Und meine ganz persönlichen Impressionen sind es auch, die in meine Beratungen einfließen. Ich liebe es, aus allererster Hand von den Camps und Lodges zu berichten und meine Kunden mit dem „Afrika-Fieber“ zu infizieren. So kann ich auch bestens das mulmige Gefühl nachvollziehen, wenn man scheinbar schutzlos auf Großwild-Pirsch geht. Und kann im gleichen Zuge verraten, dass „meine“ Guides so viel Sicherheit vermitteln, dass die Angst schnell der Neugier weicht. Dieser Austausch von persönlichen Reiseerfahrungen meinerseits und den Vorstellungen und Wünschen der Kunden andererseits macht diesen Beruf so wunderbar!