Gorilla Tracking in Ruanda

Gorillatracking in Ruandas Volcanoes National Park

Der Aufstieg ist anstrengend. Entweder es regnet und es ist rutschig. Oder es ist sonnig und schweißtreibend heiß. Aber es lohnt sich. Immer! Zumal wir Ihnen zum Regenerieren zauberhafte Luxuslodges in Ruanda anbieten können.

Bei Regen ist es bei Mama besonders gemütlichWer nach der Wanderung durch den Regenwald auf einmal mitten in einer Gruppe Berggorillas steht, erlebt etwas unvergesslich Schönes. Berggorillas leben ausschließlich im Dreiländereck von Ruanda, Uganda und Kongo an den Hängen von acht bis zu 4.500 Meter hohen Vulkanen.

Die Gorillas leben in Gruppen von 8-20 Tieren, angeführt von einem Silberrücken. In den meisten Gruppen sind alle Generationen von Babies, kleinen Kindern, jugendlichen Raufbolden bis zu den mächtigen Silberrücken vertreten. Nur acht Besucher pro Tag dürfen am Gorilla Trekking teilnehmen.

Wenn Sie Gorilla-Tracking mit Safari und "Land-und-Leute-kennenlernen" verbinden möchten, können wir Ihnen das Nachbarland Uganda wärmstens empfehlen. Denn auch dort leben Berggorillas, das Land hat aber noch mehr zu bieten.

Tag 1: Kigali

Ankunft in Kigali und Transfer zur Lodge Die Anreise erfolgt per Flug aus Europa oder aus einem der Nachbarländer nach Kigali, Hauptstadt von Ruanda. Nach den Einreiseformalitäten empfängt Sie ein Fahrer der Sabinyo Silverback Lodge, der Sie in die etwa 3 Fahrstunden entfernte Lodge bringt.
Die Sabinyo Silverback Lodge liegt auf 2.500 Meter Höhe im Volcanoes National Park im Nordwesten von Ruanda. Das Visitor Center des Nationalparks ist nur ca. ½ Stunde entfernt.

Die Lodge besteht aus einem Hauptgebäude mit Bar, Restaurant und einer gemütlichen Lounge mit großem Feuerplatz. Sie übernachten in einem der weit voneinander stehenden Häuser mit spektakulärem Blick auf die Vulkankegel des Nationalparks.

Die Lodge gehört Sacola, einem Community Trust, und die Pacht von Governors' Camp für die Lodge ist ein wichtiger finanzieller Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung der Region, die nicht zuletzt den Erhalt der Natur im Nationalpark gewährleistet.

Tag 2 – 3: Gorilla-Trekking

Besuch der Berggorillas Nach einem leichten Frühstück geht es früh los. Ihr Fahrer bringt Sie zum Visitor Center, wo die Besucher in Gruppen von je 8 Personen verteilt werden.
Zur Zeit dürfen 8 Gorillafamilien besucht werden, d.h. pro Tag werden nur 64 Permits vergeben. Es empfiehlt sich also eine frühe Buchung!

Anschließend fährt Ihre Gruppe zusammen mit dem Guide zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wer möchte, kann einen Träger für das Tagesgepäck engagieren.

Die Wanderungen beginnen auf einer Höhe von 2.500 Meter und führen teilweise in recht steiles Gelände. Nach 1-4 Stunden erreichen Sie die Berggorillas und begeben sich in deren unmittelbare Nähe. Der Besuch ist auf genau 1 Stunde limitiert!

Da Sie an 2 Tagen nacheinander zu den Gorillas wandern, besuchen Sie 2 verschiedene Gruppen. Es ist verblüffend, wie unterschiedlich die einzelnen Gorillas in Aussehen und Charakter sind!

Nach der Rückkehr in die Lodge erwartet Sie eine kräftigende Mahlzeit. Je nachdem wie lange Ihr Gorilla Trekking gedauert hat, haben Sie noch Zeit für weitere Aktivitäten in der Nähe der Lodge. Ihr Fahrer bringt Sie gerne zum bunten Markt im nahegelegenen Ruhengeri, zum Cultural Center des Ortes oder zu einem der wunderschönen Seen Kivu, Burera, Ruhondo oder Karago.

Tag 4: Rückfahrt

Rücktransfer nach Kigali Ihr Fahrer bringt Sie rechtzeitig zu Ihrem Flug nach Kigali.
Natürlich können Sie Ihren Aufenthalt in der Sabyinyo Silverback Lodge auch verlängern und so die Golden Monkeys oder das Dian Fossey Research Center besuchen.

Leistungen

Inklusive: • 3 Übernachtungen Sabyinyo Silverback Lodge, Cottage inkl. Vollpension, Soft Drinks, Bier, Hauswein, lokale Spirituosen, Wäscheservice
• Privater, englischsprachiger Driverguide für 4 Tage ab/bis Kigali für alle Transfers und Touren
• Gebühren für den Community Trust
• Zwei Gorilla Permits pro Person

Bitte beachten

Zusatzinformation Diese Kurzreise lässt sich wunderbar mit einer Safari in Kenia, Tansania oder auch Uganda zu verbinden. Je nach Ankunftszeit in Kigali muss noch eine Nacht dort, z.B. im Serena Hotel geplant werden.
Deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum für Ruanda, das allerdings bei der Einreise erteilt wird!

Gorilla Trekking - Fragen und Antworten

Wann ist die beste Reisezeit? Im Volcanoes Nationalpark, auf rund 3.500 Metern über dem Meer und nahe dem Äquator, kann es eigentlich immer regnen. Generell lässt sich aber in eine feuchtere Jahreszeit (März – Mai) und eine trockenere Periode (Juni-Oktober) unterscheiden.
Gut zu wissen ist aber, dass die Gorilla-Familien in der feuchteren Saison weiter unten am Berg anzutreffen sind, während sie sich in der Trockenzeit in höhere Regionen zurückziehen – das bedeutet eine längere Gehzeit!

Wie wahrscheinlich ist es, Gorillas zu sehen? In Ruanda werden Sie 100%ig Berggorillas sehen. Denn von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist stets ein Ranger bei jeder Familie, der somit den genauen Aufenthaltsort kennt. Ihr Guide steht in Funkverbindung mit diesem Ranger und wird so zielgerichtet zu der Gorillafamilie gelotst.

Wie laufen die Touren ab? Ein Fahrer holt Sie an Ihrer Lodge ab und fährt mit Ihnen zum Headoffice des Nationalparks. Dort bekommen Sie einen kleinen Morgenimbiss, während Ihr Guide die Zutrittserlaubnis für den Volvanoes Nationalpark einholt. Je nachdem, ob Sie sich eine schwere, mittlere oder lieber leichte Tour zutrauen, werden unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Nach einem Breefing, währenddessen Sie über „ihre“ Gorillafamilie und die Sicherheitsvorkehrungen informiert werden, bringt ein Fahrer die Gruppe in ca. 15 Minuten zum Eingang in den Volvanoes Nationalpark. Von dort beginnen Sie Ihre Wanderung in Begleitung des Guides. Bei der Gorilla-Familie werden Sie dann eine volle Stunde bleiben.

Welche Kleidung und welche Ausrüstung ist empfehlenswert? Auf alle Fälle braucht man beim Gorilla-Trecking feste, gut eingelaufene Wanderstiefel oder knöchelhohe Trekkingschuhe, die auch einmal nass werden können. Außerdem eine warme Jacke (in der Höhe kann es auch einmal bis auf 12°C abkühlen!) und evtl. Regenkleidung. Lange Hosen und langärmelige Shirts sind empfehlenswert, zudem sollten Sie ausreichend Wasser und vielleicht einen Snack mitnehmen.

Wie viele Tage soll ich einplanen? Mit 3 Übernachtungen sind Sie gut beraten. So können Sie zweimal zu den Gorillas wandern oder alternativ, einmal Gorilla-Trekking unternehmen und einmal das von Diane Fossey gegründeten Forschungszentrum besuchen.

Wie groß sind die Trekking-Gruppen? Jede Gorilla-Trekking-Gruppe besteht in der Regel aus 8 Personen plus einem Guide und eventuell einigen Trägern, die sich um das Gepäck der Teilnehmer kümmern.
Im Volvanoes Nationalpark sind es derzeit maximal 10 Gruppen, die je eine andere Gorilla-Familie besuchen. Insgesamt werden pro Tag 80 „Permits“ für den Park vergeben.

Wie gefährlich sind die Touren? Wer sich genau an die Anweisungen der Guides und Ranger hält, hat von den Gorillas nichts zu befürchten. Eher gefährlich werden können die wilden Wasserbüffel und Bergelefanten, die durch die Wälder streifen. Zwar sind Begegnungen mit den scheuen Tieren sehr selten, doch diese könnte unangenehm werden. Für den Ernstfall sind Guides und Ranger aber immer bewaffnet.

Dürfen Kinder am Gorilla Trekking teilnehmen? Das Mindestalter für die Teilnahme am Gorilla Trekking in Ruanda ist in aller Regel 12 Jahre. Für jüngere Kinder ist vor allem der Aufstieg in die Berge viel zu anstrengend.

Welche Fitness ist für das Gorilla Trekking erforderlich? Sie sollten sich auf alle Fälle zutrauen, auf rund 3.500 Höhenmetern eine Wanderung zu unternehmen. Da es verschiedene Schwierigkeitsgrade gib (s. Punkt 5) ist für jedes Fitnesslevel das richtige dabei. Allerdings gibt es keine Wege durch den Park, nur Trittspuren und von Tieren getrampelte Pfade.
Es ist allerdings ratsam, sich vorher ein paar Tage lang, beispielsweise auf einer Safari, zu akklimatisieren. Personen mit Lungenproblemen ist generell abzuraten.

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