Dreaming Trails –
traumhafte Kulturreisen

Auf zwei Aboriginal Art Trails können Touristen Natur und Kultur von ihrer schönsten Seite erleben. Ausgesuchte Themenrouten führen Interessierte von verschiedenen Galerien zu Dörfern der Aborigines, zu Felsmalereien und vielen bedeutenden Plätzen, die eine Zeitreise in die Vergangenheit des australischen Kontinents erlauben.

Kultur hautnah am Mount BorradaileBereits seit 2007 laden die “Dreaming Trails“ ein, der faszinierenden Kunst und Kultur der Aborigines auf den Grund zu gehen. Die Aboriginal Art Trails führen sowohl durch Alice Springs in Zentralaustralien als auch durch das Arnhemland im tropischen Norden. Ganz gleich, in welcher Region Sie sich auf Traumpfade begeben: Es erwartet Sie mehr als bloße Theorie. Die älteste Kultur der Erde begreifen und verstehen wird hier lebendig und höchst unterhaltsam aufbereitet. Außerdem unterstützen Sie mit einer Reise entlang der Aboriginal Art Trails sowohl die Künstler in den Gemeinden als auch den aufstrebenden Zweig des sanften Tourismus. Ein Viertel der Bevölkerung im Northern Territory sind Aborigines, von denen ein Teil immer aktiver im Tourismus der Region involviert ist.

Die Traumpfade wirbeln ordentlich Staub auf
Alice Springs Aboriginal Art Trail
Der Alice Springs Aboriginal Art Trail verbindet erstklassige Kunstgalerien mit dem Besuch von Aborigine Gemeinden. Auf dem Weg wird deutlich, wie sich heilige Stätten, Geschichten aus der Traumzeit – der Schöpfungsgeschichte – und uralte Traditionen in die heutige Welt einfügen.
Die Route beginnt in der Outbackstadt Alice Springs, dem beliebten Ausgangspunkt für Touren durch das gesamte rote Zentrum Australiens.Die Arrernte People, die hier ursprünglich lebten, haben ihre Herkunft und Traditionen schon immer durch Geschichten, Corroborees – traditionelle Zeremonien – und Zeichnungen im roten Outbacksand weitergegeben. Vor Generationen, als Papier und Farbe eingeführt und somit die Zeichnungen überliefert werden konnten, wurden die Zeichnungen von einzelnen Schöpfungsmythen in Dot Drawings und Mud Maps in die internationale Welt der Kunst katapultiert.
Kunstenthusiasten können täglich mit Mitarbeitern lokaler Galerien in Gemeinden fahren, um die Künstler zu treffen und Einblick in die Entstehung dieser Kunstwerke zu erlangen. Zu diesen Gemeinden gehören unter anderem Titjikala, Black Tank, Hermannsburg und Areyonga. Und jeder dieser orte hat eine andere Geschichte. So liegt Titjikala beispielsweise nahe der heiligen Stätte Tapatjatjaka der Luritja Southern Arrernte People. Ein Kontakt mit der heutigen Welt entstand erst durch den Bau der alten Eisenbahnlinie in der Simpson Desert. Ganz anders Hermannsburg, eine Gemeinde, die von Missionaren im Jahr 1877 gegründet wurde.
Lernen von den Aborigines Felsenbild der ersten Entdeckerschiffe