TranzAlpine

Der „Glacier-Express“ Neuseelands

Die Zugreise an Bord der Panoramawaggons des TranzAlpine gehört sicher zu den schönsten weltweit. In rund fünf Stunden durchquert der Zug die Südinsel von Christchurch nach Greymouth und passiert auf den 230 Kilometern grandiose Landschaften und mehr als 730 Höhenmeter. Lieblingsplatz vieler Passagiere ist dabei immer wieder der Open-Air-Waggon, in dem nicht einmal eine Glasscheibe von der frischen Bergluft und dem spektakulären Panorama trennt.


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Durch die Canterbury Plains geht es zu den Ausläufern der Southern Alps, durch eine ganze Reihe von Tunnels und über abenteuerliche Brücken durch das malerische Waimakariri Valley. Nach dem 8,5 Kilometer langen Otira Tunnel hält der TranzAlpine im 737 Meter hoch gelegenen Bergdorf Arthur’s Pass, bevor sich die Schienen durch die neuseeländischen Alpen graben und dann bergab entlang des Taramakau Rivers, vorbei am Lake Brun und schließlich ins verschlafene Greymouth an der Tasman See führen.

Der TranzAlpine kann auf eine lange Tradition seit Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückblicken. Damals machten Goldfunde an der Westküste bei Greymouth eine Verbindung zur Ostküste notwendig und zunächst wurden einfach Straßen gebaut. Doch die großen Holz- und Kohlemengen, die zum Hafen Lyttleton bei Christchurch transportiert werden mussten, konnten so nicht bewältigt werden. So begann in den achtziger Jahren der Eisenbahnbau und die durchgehende Strecke mit der Spurweite von 1.067 Millimetern wurde 1923 nach Fertigstellung des Otira-Tunnels eröffnet.

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