Kulturvielfalt in Muscat

Royal Opera House

Omans neue Perle in Muscat Das neue Kunst- und Kulturzentrum Omans, das sich nicht nur auf künstlerische Darbietungen reduzieren lassen möchte, soll nach den Wünschen seiner Hoheit Sultan Qaboos bin Said eine Plattform für intellektuellen Austausch und Talentförderung werden.
Denn die „Royal Opera“ von Muscat ist nicht nur ein Opernhaus von Weltrang, sondern vor allem auch eine Institution, die sich der landeseigenen Kultur ebenso verpflichtet fühlt, wie weltweiten Einflüssen.
Die Höhepunkte 2016-2017 finden Sie hier.

Ambitionierte Ziele sind der Ausbau bildender und kultureller Infrastrukturen, den Menschen in Oman maximale Lebensqualität zu ermöglichen und die Grundfesten eines modernen und gebildeten Staates zu festigen. Die Menschen bekommen neue Möglichkeiten, Oper, Musik, Tanz, Theater oder die bildenden Künste zu begreifen, daran teilzuhaben oder sich aktiv zu engagieren.

Dabei bleibt das Angebot hier nicht auf das Übliche beschränkt: Modeschauen, öffentliche Veranstaltungen, Infoabende und Workshops werden ebenfalls in der neuen Oper stattfinden. Sultan Qaboos bin Saids Traum, Talente zu pflegen, Fertigkeiten auszubauen und neue, innovative und kreative Ideen zu fördern, wird im königlichen Opernhaus Wirklichkeit.

Neues Nationalmuseum

Auf 25.000 m² und in 15 permanenten Galerien hat sich das Sultanat Oman mit dem neuen Nationalmuseum in Muscat ein Denkmal gesetzt, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Bei art of travel gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten auf einer Privatführung!

Vor allem die handwerklichen Fähigkeiten der Omanis und die Geschichte des Landes rücken in den Fokus des Interesses, das mit Silberarbeiten, Keramiken aus unterschiedlichen Epochen, Schiffsmodellen und handgefertigter Kleidung das Interesse auf mehr weckt.

In einem eigens eingerichteten „Omani Traditional Room“ können Besucher Möbel und Gebrauchsgegenstände verschiedener Sultanspaläste aus dem 19. Jahrhundert bewundern und selbst alte Briefwechsel omanische Sultane und eine Kopie des Propheten Mohammed an die in Sohar lebenden Söhne des herrschers Al Yalandi haben es in die Museumssammlung geschafft.

Gerade Kindern soll mit dem Einsatz moderner Medien ein interaktiver Zugang zur Ausstellung verschafft werden – was natürlich auch erwachsenen Spaß macht.

Sultan-Qaboos-Moschee

Zweifelsfrei ist diese Moschee in Muscats Altstadt ein Highlight jeder Omanreise!
Übrigens die einzige im Sultanat, die auch Nicht-Muslime betreten dürfen, was zum Anspruch des gleichnamigen Sultans passt, den Kulturaustausch zu fördern. Und auch passend zur multikulturellen Gesellschaft Omans.

Alleine der Blick in die 416.000 m² Gebetshalle für 20.000 Gläubige lässt vor Ehrfrucht erstarren: 50 Meter hoch ist die Kuppel, weißer Marmor in verschwenderischer Fülle, dazu filigranste Mosaiken und vergoldete Holzdecken sowie eine mit Arabesken verzierte Gebetsnische.
Über all dieser Pracht schwebt ein 14 Meter hoher Kristallleuchter, der eine Zeit lang der größte der Welt war. Betrachtet man den 60 x 70 Meter großen, kunstvoll gewebten Teppich zu Füßen wird klar, dass es durchaus realistisch veranschlagt ist, 600 Handwerkerinnen für das 21 Tonnen schwere Meisterstück zu engagieren – die 2 Jahre und 3 Monate lang daran knüpften. An 1,7 Millionen Knoten!