Lissabon - Fernweh und Fado

Der Panoramablick vom Castelo de Sao Jorge ist atemberaubend. Die „weiße Stadt“ macht ihrem Namen alle Ehre. Die hellen Hausfassaden, liebevoll mit Keramikfliesen – Azulejos – verziert, scheinen die Sonne regelrecht zu reflektieren. Spätestens jetzt versteht man, warum viele Lissabon für eine der schönsten Hauptstädte Europas halten. Und es ist in dieser Stadt fast ein Muss, mittendrin zu wohnen in diesem Potpourri aus Nostalgie und Eleganz. Altstadtviertel verstecken oft wahre Schätze, so wie das Bairro Alto beispielsweise, in dem eines der schönsten Luxushotels von Lissabon liegt.

Auf zahlreiche Hügel verteilt, prägt Lissabon ein ganz besonders malerisches Stadtbild. Treppauf, treppab, gelangt man von einem Stadtviertel in das andere, ein jedes durch seine eigene Atmosphäre geprägt. Die engen, verwinkelten Gassen der Alfama wechseln mit den kunstvollen, schwarz-weißen Mosaiken der Unterstadt. Zieht es einen von dort in die beliebte Oberstadt von Lissabon, nutzt man einfach die pittoresken „Elevadores“, Lissabons unverwechselbare Aufzüge. Eine Fahrt in den nostalgisch anmutenden Trambahnen schont ebenfalls die Kräfte. Aber spätestens die kurvenreiche Fahrt mit der berühmten Linie 28, erweckt erneut die Lebensgeister. Wer nun noch am Ende des Tages in einem der zahlreichen Bars den Klängen des Fados lauscht, könnte ob der nahenden Abreise fast schon selbst melancholisch werden.