Karibik
Piraten, Musik und Lässigkeit
Die Karibik ist Musik, ist Farbe und lebendiger Rhythmus. Ihr wohnt das Image einer unbekümmerten und lebenslustigen Nation inne, deren entspannte und lässige Art geradezu ansteckend ist. Doch bis aus den wie an einer Perlenschnur aufgezogenen Inseln ein lohnendes, facettenreiches Urlaubsziel wurde, war er ein langer Weg. Als Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone 1492 auf San Salvador landete, war er vor allem auf der Suche nach Gold und anderen Reichtümern. So wurde die ärmliche Karibik zwar besiedelt, aber die Konquistadoren zog es bald weiter auf den vielversprechenderen amerikanischen Kontinent.
Besonders im 16. Jahrhundert war die Karibik Schauplatz von Piraterie und bis heute kann man sich nur allzu gut ausmahlen, wie sie sich in den Buchten und Grotten versteckt hielten. Die kleinen Inseln boten den Seeräubern zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten und die spanischen Schatzflotten waren ein stets lohnendes Angriffsziel. Wer heute in die Karibik reist, kommt mit weit anderen Erwartungen als die Konquistadoren und wird deshalb auch nicht enttäuscht werden: Viele der Bilder, die uns das Kopfkino von der Karibik vorgaukelt, bestätigen sich auf überraschend positive Weise. Und so manches Ideal wird sogar von der karibischen Wirklichkeit übertroffen.
