Australische Spezialitäten

Ihnen fallen auf Anhieb keine typisch australischen Gerichte ein? Oder typisch australische Produkte und Spezialitäten? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen.
Hier finden Sie eine Auswahl an Produkten und Spezialitäten, die man während seiner Australien-Rundreise unbedingt probieren sollte, mal mit mehr und mal mit weniger großen Geschmackserlebnissen…
Vor allem aber sollte man es gerne süß mögen.

Australische Küchenklassiker

Baiser trifft Frucht ©TA/A.BruzzonePavlova
Australien und Neuseeland streiten immer noch, wer denn die Erfindung der Pavlova für sich in Anspruch nehmen darf. Die Süßspeise aus hauchzartem Knusperbaiser, Sahne und frischen Beeren, Kiwi und Passionsfrucht wurde nach der russischen Primaballerina Anna Pawlowa, die von 1926 und 1929 durch Australien und Neuseeland tourte, benannt.

Anzac Biscuits
ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps und gab diesen lange haltbaren, nahrhaften Keksen ihren Namen. Wichtige Bestandteile des Teigs sind Haferflocken, Kokosraspeln und Golden Syrup.

Kokosbiskuit und Schokolade  ©TA/R.SebaLamingtons
Und schon wieder etwas Süßes! Die Würfel oder Kugeln aus Kokosbiskuit sind dick mit Schokolade überzogen und wurden vom National Trust of Queensland offiziell zum „Nationalkuchen Australiens“ erkoren.

Bush-Brot Damper ©TA/R.PowersDamper
Dieses Brot wird statt mit Hefe oder Sauerteig mit Soda als Triebmittel zubereitet und gerne mit Wattleseed gewürzt. Noch ofenwarm mit Butter und (tasmanischem) Honig ein Frühstücksklassiker und Begleiter zum „Barbie“.

Spitzenküche mit Fleisch ©TAFleisch
In allen möglichen Zubereitungsformen kommen in Australien neben Lamm, Schwein und Rind eine Reihe von für uns ungewöhnlichen Fleischsorten auf den Tisch. Dazu gehören vor allem Känguru, Emu und Krokodil.

Ein Paradies für Seafood-Fans ©TAFisch & Meeresfrüchte
Australien ist ein Schlaraffenland für alle, die gerne Fisch und Seafood essen. Neben einer fast unüberschaubaren Vielfalt an Süß- und Salzwasserkrebsen gehören Abalonen (Napfschnecken), Austern und der Riesenbarsch Barramundi zu den typisch australischen Delikatessen. Australische Spitzenprodukte

Eine Dose voller AromaTasmanischer Leatherwood-Honig
In den immergrünen Regenwäldern Tansmaniens wachsen die Lederholzbäume, deren intensiv duftende, weiße Blüten von Dezember bis Februar eine absolute Honigrarität liefern: Tasmanischen Leatherwood-Honig, dessen feincremige-zarte Konsistenz und exotisch-blumiges aber zeitgleich herbes Aroma absolut unverkennbar sind. Sein hoher Gehalt an B-Vitaminen in Kombination mit Mineralstoffen soll angeblich gegen einen „Kater“ helfen, die antiseptische Wirkung nutzten bereits die Aborigines zur Wundheilung.

Ein echtes Handwerksprodukt ©TA/E.ArgyropoulosTasmanischer Käse
In der südtasmanischen Bruny Island Cheese Compagny experimentiert Käsespezialist Nick Haddow seit rund 10 Jahren mit Milch von Tasmanischen Kühen. Nick ist ein Traditionalist der daran glaubt, dass der Käse, den seine Vorvorvorfahren ohne modernen Schnickschnack produzierten, der Beste war. So stellt er heute wieder Käse wie damals her, ein ehrliches und köstliches Handwerksprodukt mit klangvollen Namen wie „Saint“, „Nanna“ oder „Otto“. Vor allem Ziegenkäse gehört zum australischen Standardrepertoire!

Butter
Im Gegensatz zu europäischen Kühen, die oft Getreidezusatzfutter bekommen, weiden australische Rinder ausschließlich auf Grasland, was ihre Milch sehr karotinreich macht. Australische Butter ist deshalb intensiv goldgelb und für sich genommen bereits ein aromatischer Brotaufstrich, gerne auf einem Stück ofenwarmen Damper. In der Myrtleford Butter Factory entsteht feinste Butter, von Hand verpackt und für interessierte Besucher während einer Verkostung zu testen.

Westaustralische Trüffel
Highlight für Groß & Klein - Trüffelsuche mit Hund
Die Region Manjimup im Westen Australiens hat das Glück, ein Klima wie im französischen Péringord zu haben. An den Wurzeln von 13.000 Haselsträuchern und Eichen wachsen auf der Farm The Truffle & Wine Co. einzigartige Trüffeln, um die sich Spitzenköche weltweit während der europäischen „Trüffelflaute-Monate“ reißen. Wer möchte, begleitet die Trüffelsucher mit ihren Hunden von 31. Mai bis 31. August bei der Jagd nach dem Schwarzen Gold.

Macadamianüsse
Die Königin der Nüsse ist von Hand kaum zu knacken, weswegen die kugelrunden Energiebomben fast nur geschält in den Handel kommen. Schon vor 60.000 Jahren gehörte die Macadamia zur Ernährung der australischen Ureinwohner, von den Europäern wurden sie erst 1857 in den tropischen Regenwäldern in Queensland entdeckt. Die Bäume brauchen lange, um mit rund 15 Jahren das erste Mal zu fruchten, können pro Baum aber bis zu einem Zentner Nüsse liefern. Zwar ist die Macadamia die fettreichste Nuss überhaupt, doch die wertvollen Omega-3-Fettsäuren stärken Herz und Kreislauf.

Ein typischer "Aussie Apple"Granny Smith
Ganz recht, die weltweit bekannten und beliebten, knallgrünen Äpfel stammen ursprünglich aus Down Under. 1868 leerte angeblich Großmutter Maria Anne Smith aus Eastwood bei Sydney eine Kiste angefaulter tasmanischer Äpfel hinter ihrem Haus aus. Die Kerne entwickelten sich zu Bäumen, die seit 1870 gezielt weitergezüchtet wurden. Wie auch immer die knackig-säuerlichen Äpfel das Licht der Welt erblickten, Australien gilt als Ihre Heimat.