Designhotels in Kambodscha

Ein neuer Stern am Firmament

Das Land erwacht aus einem bösen Kapitel der Geschichte. Designhotels in Kambodscha erwachen nicht, sondern werden erstmals zum Leben erweckt. Seit den letzten Jahren möchte man den Aufwärtstrend mit der Welt teilen und was böte sich besser an als Gäste positiv zu überraschen? Mit Hotels, die mit dem, was das Land hat, spielen, es integrieren, verwandeln, aufgreifen und in die Sprache des Designs übersetzen. Orangefarbige oder terrakottarote Gebetsfahnen in Übergröße werden zu windbewegten Farbtupfern vor einem himmelblauen Pool.

Lebhafte Farben und klare Formen im AmansaraDer allgegenwärtig wuchernde Bambus, der Flussufer zum Dickicht werden lässt, wächst in Reih und Glied wie eine Phalanx stiller Türsteher neben den Wegen. Kühle Steine und warme Hölzer bilden den Rahmen für eine Art buddhistischen Purismus, der in den Alltag übersetzt und mit einem Händchen fürs Extravagante gewürzt wurde. Was viele Architekten perfekt beherrschen ist das Miteinander mit der Natur. Gewaltige Bäume dürfen ihre glatten Stämme an die Terrasse anlehnen und die handgeflochtenen Korbliegen mit ihrem silbrigen Laub beschatten. Zwischen uralten Palmenbeständen wird Rasen eingesät, das Poolbecken schlängelt sich um einen rauen Granitfelsen… Ein wenig beschleicht den Gast das Gefühl, dass sich Kambodschas Natur ihren Weg in das menschengeschaffene Designkunstwerk erschleicht und sich darin wohlfühlt. Und das ist wohl die schwerste Disziplin, die in den Designhotels in Kambodscha mit Perfektion umgesetzt wird: Alles wirkt wie gewachsen und ungewollt und dennoch steckt dahinter architektonische Berechnung.