Maria Island Walk

4 Tage & 3 Nächte: geführte Wandertour im Süden Tasmaniens

Tasmanien generell und der Maria Island Walk im Speziellen haben mit die außergewöhnlichsten Wildnis- und Wildlife-Erlebnisse Australiens zu bieten. Maria Island gehört zu den naturbelassensten Flecken Tasmaniens. Auf der Insel, die Anfang der 70er Jahre zum Nationalpark erklärt wurde, finden sich neben rauer Wildnis, spektakulärer Natur und seltenen Tieren auch zahlreiche Zeugnisse der Geschichte. Ein Besuch garantiert daher eine spannende Mischung aus Flora, Fauna und Historie. Die täglichen Wander-Etappen liegen zwischen 4 und 13km (die optionalen Bergrouten eingerechnet zwischen 15 und 17 km). Trekking-Erfahrung ist nicht nötig, Sie sollten aber gesund und trittsicher sein sowie fit genug, um das persönliche Gepäck tragen zu können (ca. 6 - 8kg).

In 4 Etappen die Küste entlang

Tag 1: Überfahrt nach Maria Island und Wanderung im Süden der Insel Morgens geht es von Hobart aus per Bus und Fähre nach Maria Island. Auf der Insel gibt es weder motorisierte Fahrzeuge, noch Strom oder gar Einkaufsmöglichkeiten – doch gerade das macht den Charme des Insellebens aus. Wie einst die ersten Siedler werden auch Sie am unberührten Sandstrand von Shoal Bay an Land gehen. Die bis zu 200 Meter schmale Landzunge hier teilt die Insel nahezu in zwei Teile und bildet zwei malerische, sichelförmige Buchten. Nach dem Mittagessen erreichen Sie das erste Camp.

Am Nachmittag geht es ohne Gepäck durch Eukalyptuswälder bis hin zur spektakulären Haunted Bay im Süden der Insel. Nach dem ersten Gourmet-Dinner können Sie den Tag entspannt bei einem Strandspaziergang im Mondschein ausklingen lassen. (Distanz ca. 8 km)

Tag 2: Riedle Bay bis White Gumps Camp – Strand-Idylle und Geschichte Nach einem kräftigen Frühstück ziehen Sie von Ihrem Camp bei Riedle Bay los, um einige der fantastichen Strände der Insel zu besuchen. Mit etwas Glück können Sie dabei Delphine bei ihrem Spiel in der Brandung beobachten.

Erforschen Sie die Vergangenheit der Insel in den ehemaligen Gefängniszellen beim Point Leseure. Die Insel hat eine wahrlich wechselvolle Geschichte. Lange nach ihrer Entdeckung durch ihren Namensgeber Abel Tasman um 1642 wurde Maria Island ab 1825 wurde als Gefängnisinsel genutzt. Bis zu 900 Gefangene wurden hier gehalten, jedoch bald ans Festland nach Port Arthur verlegt.

Am späten Nachmittag erreichen Sie das White Gumps Camp. (Distanz ca. 13 km)

Tag 3: White Gumps Camp bis Darlington (Optional: Mount Maria Aufstieg) Heute geht es ins Herz der Insel – mitten in das satte Grün der ausgedehnten Wälder, die größte Ansammlung der gigantischen Tasmanischen Blue Gum Trees. Je nach Laune können Sie zum Beispiel die spektakulären Painted Cliffs besuchen. Oder erklimmen Sie die mit 711 Metern höchste Erhebung der Insel, den Mount Maria. Hier werden Sie von einer atemberaubenden 360° Aussicht für den Anstieg durch den Regenwald mehr als belohnt. Etwas weniger fordernd ist der alternative Aufstieg zu dem 600 Meter hohen Mount Bishop & Clerk.

Gegend Abend erreichen Sie die ehemalige Siedlung Darlington mit zahlreichen historischen Gebäuden. Als Unterkunft dient Ihnen heute der alte Homestead des einstigen italienischen Unternehmers Diego Bernacchi. (Distanz ca. 9-17 km)

Tag 4: Norden der Insel und Rückfahrt nach Hobart Nach dem letzen Insel-Frühstück besuchen Sie die Nordspitze von Maria Island und die Fossil Cliffs: große Steinblöcke und Felswände, die mit zahllosen, jahrmillionen alten, versteinerten Muscheln und Meeresschnecken übersät sind.

Ein Champagner-Mittagessen schließt Ihr Insel-Erlebnis ab, bevor es per Boot wieder zurück ans Festland und nach Hobart geht. (Distanz ca. 4km)

Reise anfragen