21-tägige Antarktiskreuzfahrt mit der Orion
Eines der letzten Abenteuer diese Erde: eine Reise in das ewige Eis der Antarktis. Nur wenige Wochen im Jahr, von Dezember bis Februar, ist es überhaupt möglich, dieses Gebiet zu besuchen. In den „Sommermonaten“ der Südhalbkugel glitzert das Gletschereis in der Sonne, erstrahlt der Himmel im klarsten Blau und beäugen Pinguine und Robben neugierig die vorbeiziehenden Schiffe. Seit 2003 bietet auch die Orion Expeditionsfahrten in diese einzigartige Region an. Mit nur 103 Metern Länge ist sie eher eine Mega-Yacht als ein konventionelles Kreuzfahrtschiff und zählt technisch wie auch ästhetisch unbestritten zu den komfortabelsten Expeditionsschiffen weltweit. Die 53 Kabinen und Suiten sind alle sehr geräumig und mit Außenfenstern, Bad bzw. Dusche/WC ausgestattet. Dazu kommen alle Annehmlichkeiten eines schwimmenden Luxus-Hotels: Whirlpool, Fitnessraum, Sauna, Boutique, Friseur- und Beauty-Salon, Bibliothek, Internet und ein Vortragsraum. Diverse Bars und ein Restaurant versorgen mit kulinarischen Genüssen.
1. Tag: Hobart
Hobarts Lage ist beneidenswert: Am Fuß des Mount Wellington und an einem der schönsten Naturhäfen der Welt. Die Hauptstadt des Bundeslandes Tasmanien ist ein Geschäfts- und Finanzzentrum mit gutbürgerlich-liebenswertem Flair. Die Restauration des Altstadtdistriktes Battery Point hat der Stadt ihr historisches Herz zurückgegeben. Hier beginnt Ihre Expedition an Bord der Orion. Bestens ausgerüstet und auf dem neuesten Stand der Technik, bringt Sie diese Mega-Yacht auf dem Weg über den Südlichen Ozean in das ewige Eis. Folgen Sie den Fußspuren der berühmten Forscher Scott, Shackleton und Mawson.
2. - 4. Tag: Auf See
Es gibt jede Menge informativer Möglichkeiten: die Bibliothek, Videos über die Biologie und die Geographie der Antarktis sowie Gespräche mit dem Expeditionsleiter. Oder genießen Sie einfach einen entspannenden Saunagang. Sie werden nichts verpassen, denn die Sauna hat ein großes Außenfenster, durch das Sie das Geschehen auf See beobachten können.
5. Tag: Macquarie Island
Zwischen Australien und der Antarktis liegen die Macquarie Islands. Hunderttausende von Königspinguinen erwarten Sie auf dieser geschützten Insel, die als eine Art "Arche Noah" der südlichen Hemisphäre gilt. Tatsächlich - wohl nirgendwo sonst findet man einen derartigen Reichtum an Tierleben auf engstem Raum. Der Haubenpinguin brütet nur hier. Daneben finden sich hier 25 weitere Arten von Pinguinen und Seevögeln, darunter Esels- und Felsenpinguine und 9 Albatros-Arten. Große Gruppen von See-Elefanten liegen faul am Strand. In der Buckles Bay im Norden befindet sich eine australische Forschungsstation. Ein faszinierendes und selten besuchtes Reiseziel.
6. - 8. Tag: Auf See
Es geht immer weiter südlich, und Sie erreichen in den nächsten Tagen die wahre Antarktis. Die ersten schwimmenden Eisberge werden sichtbar und somit kommt die erste Möglichkeit, diese blau-weiß schimmernden Riesen als Foto festzuhalten. Die Überquerung der Grenze zur Antarktis wird selbstverständlich gebührend an Bord gefeiert! Jetzt erreichen Sie das Land mit 24 Stunden Tageslicht.
9. - 12. Tag: Ross Sea Region
Sie erreichen den Antarktischen Kontinent. Da diese Gegend nur etwa drei Monate im Jahr schiffbar ist, trifft man nur selten Schiffe an. Die südlichste Region des Pazifischen Ozeans wurde nach James Clark Ross benannt, der diese Region im Jahr 1841 erforschte. Auch Sie gehen auf Entdeckungsreise: Die nächsten Tage geht es von hier aus unter Führung der erfahrenen Expeditionsleiter auf unterschiedlichste Touren an Bord der Zodiacs. Zum Beispiel zu Cape Hallet. Die Anfahrt durch dickes Packeis ist eine Herausforderung, doch die faszinierende Umgebung mit gigantischen Gletschern und über 4.000 Meter hohen Bergen ist es wert. Sie besuchen auch eine verlassene Forschungsstation, die 1957/8 von den USA und Neuseeland errichtet wurde. Oder lernen Sie Inexpressible Island kennen, die Heimat einer kleinen Adéliepinguin-Kolonie, die 1912 Kulisse einer unglaublichen Überlebens-Geschichte wurde. Scotts nördliche Expeditionsgruppe war gezwungen, hier in einer Schneehöhle zu überwintern bis sie am 30. September über das Meereis nach Ross Island aufbrechen konnten. Auch Cape Royds steht auf dem Programm. 1907-1909 wurde hier Shackeltons Hütte errichtet, die sein Winterquartier wurde als er Scotts Hütte in Hut Point nicht erreichen konnte. In der Hütte wurden die alten Artefakte so belassen, als hätte Scotts Mannschaft ihren Zufluchtsort gerade erst verlassen.
13. - 17. Tag: Auf See
Überfahrt
18. Tag: Campbell Island
Die faszinierenden Felsformationen verdankt Campbell Island ihrem vulkanischen Ursprung. Die Insel gehört zu Neuseeland und steht unter strengem Naturschutz. Infektionen haben die Zahl der hier liebenden Pinguine stark dezimiert, dennoch lassen sich Felsen- und Kronenpinguine beobachten. Hier finden Sie auch die weltweit größte Brutpopulation von Königsalbatrossen.
19. Tag: Auf See
Passage
20. Tag: Snares Island
Snares Island ist die Heimat des Snares Insel-Pinguins, der ausschließlich auf dieser Insel brütet und zur Gattung der Schopfpinguine gehört. Eine Anlandung ist nicht erlaubt, aber Sie dürfen mit den Zodiacs entlang der Küste kreuzen. Dort beobachten Sie unter anderem Sturmtaucher, Kapsturmvögel und Seeschwalben.
21. Tag: Bluff (Invervargill)
Ihr letzter Tag auf See, bevor Sie in Bluff, Neuseeland ankommen. Von hier aus können Sie mit der Fähre Stewart Island erreichen - ein wahres Paradies für Ornithologen und unsere Empfehlung für einen gelungenen Aufenthalt nach Ihrer Expedition.
Anmerkung:
Diese Beschreibung soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln. Wetter-, Wind- und Eisverhältnisse können den Fahrplan jederzeit beeinflussen. Flexibilität ist Voraussetzung zum Erfolg einer solchen Expeditionskreuzfahrt. Sollten einzelne Anlandungen nicht möglich sein, bietet die Region eine Reihe von Alternativen. Kapitän und Expeditionsleiter haben die Erfahrung und die letzte Entscheidung zum Reiseverlauf. Der Besuch von Forschungsstationen ist abhängig von Genehmigungen.